Ein immersives Opern-Erlebnis oder: Wer hat Angst vor Karlheinz Stockhausen?
Seit seinem elektronisch verfremdeten „Gesang der Jünglinge“ von 1955 war Karlheinz Stockhausen (1928-2007) ein zentraler Vertreter der musikalischen Avantgarde nach dem Zweiten Weltkrieg. Ihn umgab die Aura des Bürgerschrecks ebenso wie die des unnahbaren Gigantomanen. Anknüpfend an Richard Wagners Gesamtkunstwerke, schrieb er einen noch länger dauernden Opernzyklus, den insgesamt 29 Stunden dauernden Zyklus „LICHT: Die sieben Tage der Woche“. In […]
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